Sedierung im Wachzustand 

Die langfristige Aufrechterhaltung der Gesundheit unserer Zähne ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfülltes und unbeschwertes Leben.

Wir sind uns dessen bewusst, dass viele Menschen, vor allem bei langwierigen Eingriffen, unangenehme Erfahrungen sammeln mussten. Aufgrund dessen wird eine erforderliche Behandlung oftmals aufgeschoben oder gar nicht begonnen, was zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Zähne führen kann.

 

Damit die Angst und Furcht vor dem Eingriff niemanden von den erforderlichen Interventionen und dem zeitgerechten Beginn einer professionellen Zahnbehandlung abhält, können wir auf Nachfrage eine Sedierung im Wachzustand anbieten. Im Zuge dessen werden Sie in einen angenehm betäubten, gelösten Zustand versetzt, die Angst und Furcht weicht, in einigen Fällen erinnert man sich gar nicht an die Geschehnisse der Behandlung. Die kontinuierliche Überwachung durch unseren Anästhesisten soll die Sicherheit des Eingriffes gewährleisten.  Mit dem Abschluss der Behandlung lässt die Sedierung, ohne jegliche Nachwirkungen nach.

 

Für Details kontaktieren Sie bitte unsere KollegInnen!

Tun wir alles für die Gesundheit unserer Zähne! 

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Zahnimplantate, Zahnersatz Sopron, Ungarn - Dr Attila Toth
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Was ist Sedierung im Wachzustand?

Im Zuge einer Sedierung im Wachzustand wird der/die Patient/in in einen angenehm entspannten Zustand, ähnlich dem einer leichten Trunkenheit, allerdings ohne darauffolgendes Unwohlsein, versetzt. Dieser soll bei der Bewältigung von Angst und Furcht, dem Ertragen von Unannehmlichkeiten bei längeren Behandlungen, der Effizienz von lokalen Betäubungen durch den Zahnarzt behilflich sein. Oftmals erinnern sich die PatientInnen nicht mehr an die Geschehnisse der Behandlung.  Da zahnärztliche Eingriffe die Mitarbeit des/der Patienten/in benötigen, wie das Offenhalten des Mundes, eine eventuelle Lagerung des Kopfes, bedeutet die Sedierung im Wachzustand keinen Schlaf, der/die Patient/in nimmt seine/ihre Umgebung wahr, aber die Eindrücke verbinden sich mit der gewünschten Ruhe und Entspanntheit. 

In welchen Fällen wird eine Sedierung im Wachzustand angewandt?

Eine Sedierung im Wachzustand wird immer auf den ausdrücklichen Wusch des/der Patienten/in durchgeführt, wenn es keinerlei gesundheitliche Einschränkungen gibt. Besonders empfehlenswert ist sie in solchen Fällen, in den denen der/die Patient/in sehr angespannt ist, Angst vor dem Eingriff hat, die Behandlungsdauer sehr lang ist und mit überdurchschnittlich vielen Belastungen verbunden ist, aber auch die mangelnde Kooperation bzw. Toleranz, sogar eine geistige Beeinträchtigung des/der Patienten/in kann ein Argument dafür sein. 

In welchen Fällen führen wir keine Sedierung im Wachzustand durch?

Wegen den möglichen Nebenwirkungen und höheren Risiken wird eine Sedierung im Wachzustand bei PatientInnen mit schweren oder nicht bzw. schlecht kontrollierten Herz- Kreislauf- , Atemwegs-, neurologischen oder Krebserkrankungen sowie bei schwangeren Frauen nicht durchgeführt. Im Falle von gut eingestellten Therapien von kontrollierten Erkrankungen entscheidet der/die Anästhesist/in aufgrund des Gesundheitszustandes über die Möglichkeit einer Sedierung. Die Sedierung im Wachzustand kann nicht angewandt werden, wenn die von uns vorgegebenen Ernährungsvorschriften bezüglich Speise- und Getränkekonsum vor dem Eingriff nicht eingehalten werden. 

Wie muss ich mich auf die Sedierung im Wachzustand vorbereiten?

Da sich im Zuge einer Sedierung im Wachzustand der Schluck- und Hustenreflex verringern kann, ist es wichtig dass 4 Stunden vor dem Eingriff keine feste Nahrung, nur klare, kohlensäurefreie Getränke (Wasser, Tee, klare Fruchtsäfte) und 2 Stunden davor gar keine Flüssigkeit aufgenommen werden sollte. Konsumieren Sie am Tag der Behandlung keinen Alkohol, regelmäßig eingenommene Medikamente können wie gewohnt genommen werden. Wenn Sie dunklen Nagellack oder Kunstnägel haben, entfernen Sie diesen von einem Finger Ihrer linken Hand. Dies ist notwendig für die einwandfreie Funktion einer Überwachungseinrichtung (Pulsoximeter) während des Eingriffes. Wir bitten Sie den beigefügten Fragebogen über Ihren Gesundheitszustand genau auszufüllen, teilen Sie uns alle Informationen über mögliche existierende Krankheiten mit, damit sich der Anästhesist auf spezielle, von der Norm abweichenden Maßnahmen bzw. Vorbereitungen, die für Ihren Fall erforderlich sein könnten, einstellen kann. Wir ersuchen Sie, sich von einer  volljährigen Person beim Verlassen der Ordination begleiten zu lassen. Außerdem ist das Wasserlassen unmittelbar vor Beginn der Behandlung wichtig. 

Welche Gefahren und Nebenwirkungen bringt die Sedierung im Wachzustand mit sich?

Die Sedierung im Wachzustand ist ein außerordentlich gefahrenloser Eingriff, mit nur minimalen Risiken, aber wie jedes andere medizinische Verfahren kann auch dieses gewisse Gefahren in sich bergen, deshalb müssen wir im Rahmen einer umfassenden Beratung Ihre Aufmerksamkeit auf einige seltene, aber bekannte Komplikationen lenken. Während der Sedierung im Wachzustand ist der/die Patient/in zwar wach aber der Schluck- und Hustenreflex kann reduzierter sein, was im Extremfall das Inhalieren und somit das in die Lunge Gelangen von in der Mundhöhle angestauten oder aus dem Magen passiv zurückfließende Flüssigkeiten verursachen kann. Bei sorgfältiger Zahn- und Mundchirurgischer Behandlungen sowie der Einhaltung der Ernährungsvorschriften vor dem Eingriff ist dies außerordentlich selten der Fall. Bei darauf prädisponierten PatientInnen (AsthmatikerInnen, AllergikerInnen, RaucherInnen) können leichter Bronchospasmus, Atembeschwerden auftreten. Eine allergische Reaktion kann sich auf intravenös verabreichte Medikamente zeigen. Leichtere, unbedeutende Herzrhythmusstörungen können auftreten, aber eine lebensbedrohliche Arrhythmie ist extrem selten. Selten ist auch Übelkeit, während der Sedierung kann ein leichtes Taubheitsgefühl wahrgenommen werden. Die Sedierung im Wachzustand löst Hemmungen, gut gelaunte Patienten lachen öfters. Das Fachwissen des/der Anästhesisten/in, seines/r Assistenten/in und zeitgemäße Überwachungseinrichtungen sorgen dafür, dass die oben genannten Risiken auf ein minimales gesenkt werden. 

Was geschieht mit mir in der Ordination?

In der Ordination informiert sich der/die Anästhesist/in anhand des von Ihnen ausgefüllten Fragebogens über Ihren Gesundheitszustand, er/sie stellt, falls nötig, weitere Fragen bezüglich Ihrer Erkrankung oder Ihrer Medikamente, führt weitere Untersuchungen (Blutdruck messen, Herz und Lunge abhören) durch und beantwortet weiterführende Fragen im Zusammenhang mit der Sedierung im Wachzustand, sofern dies nach der Zurkenntnisnahme jener Information von Ihnen gewünscht ist. Nachdem Sie die im Anästhesieprotokoll enthaltene Einverständniserklärung unterschrieben haben, vergewissern wir uns, dass alle für die Sedierung im Wachzustand notwendigen Bedingungen (Speise- und Getränkekonsum, Anwesenheit einer Begleitperson) erfüllt sind. Der/die Anästhesist/in platziert ein Stück Kunststoff, eine so genannte Braunüle in eine Ihrer Venen, ähnlich wie bei einer Blutabnahme, damit wird mithilfe einer computergesteuerten Infusionspumpe das Narkotikum dosiert. Während der gesamten Dauer des Eingriffes kontrolliert er/sie Ihren Puls, Ihren Blutdruck und die Sauerstoffsättigung Ihres Blutes. Danach beginnt die zahnärztliche Behandlung, wie gewohnt mit einer Lokalanästhesie. Wenn der Eingriff abgeschlossen ist, lässt die Wirkung der Sedierung innerhalb einiger Minuten nach, bis zur vollständigen „Ernüchterung“ können wir, falls nötig, eine geeignete Beobachtung in der Praxis anbieten. Nachdem wir uns vergewissert haben, dass Sie die Ordination in Sicherheit verlassen können, entfernen wir die Braunüle und beraten Sie entsprechend. 

Worauf muss ich nach der Behandlung achten?

Nach der Sedierung im Wachzustand ist das Autofahren 12 Stunden lang verboten, das Verkehren auf der Straße zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nur in Begleitung eines Volljährigen gestattet.  Während dieser Zeit sollten Sie Aktivitäten, die eine gewisse Konzentration verlangen (Verwenden von scharfen Gegenständen, Tätigkeiten, die die Gefahr eines elektrischen Schlages bergen usw.) meiden. Konsumieren Sie keinen Alkohol, Beruhigungs- oder Schlafmittel sollten nur dann eingenommen werden, wenn dies von einem Arzt verordnet wurde. Die Einnahme jener Medikamente ist, sofern sie regelmäßig eingenommen werden und der/die Anästhesist/in nichts anderes vorgesehen hat, zur gewohnten Zeit erlaubt. Die Ordination darf nur in Begleitung einer volljährigen Person verlassen werden. Wir empfehlen, dass bis zum Morgen des darauffolgenden Tages, keine anstrengenden körperlichen Aktivitäten ausgeübt werden, Sie sollten sich möglichst ausruhen können. Die Vorgaben bezüglich Speise- und Getränkekonsum werden von der Art der zahnärztlichen Behandlung festgelegt, die Sedierung im Wachzustand hat keinen Einfluss darauf. Wenn Sie innerhalb von 24 Stunden nach der Behandlung, aufgrund Ihres veränderten Gesundheitszustandes, einen Arzt aufsuchen müssen, sollten Sie diesen unbedingt darüber informieren, dass bei Ihnen eine Sedierung im Wachzustand durchgeführt wurde.

Wenden Sie sich mit Fragen bezüglichen des oben Erläuterten an Ihre/n Anästhesisten/in. Wir freuen uns, dass wir die schweren Minuten Ihrer Behandlung angenehmer gestalten können. 

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